Vor 16 Jahren wurde ein ausgeschnittenes Farbfoto aus einem amerikanischen Journal zum Grundstein einer ungew÷hnlichen Sammlung. Das Pressefoto des Jahres 1980 ("Ernte der DŘrre in Uganda", Mike Wells) auf dem die knochige Hand eines Schwarzafrikaners in einer fleischigen wei▀en Hand liegt, animierte Norbert Nemetz dazu, die unterschiedlichsten Dinge zusammenzutragen, die sich irgendwie mit dem Thema "Hand" beschńftigen.

Im Laufe der Jahre wurde daraus eine Sammlung mit Řber 800 StŘcken und unzńhligen Exponaten. Der Gedanke, diese Sammlung der Íffentlichkeit zu prńsentieren (und damit die Idee eines Museums), entstand im Jahre 1995.

Da dieses Projekt ausschlie▀lich aus Privatmitteln finanziert werden sollte, wurde die Planungszeit, um die Personalkosten gering zu halten, auf ein Jahr begrenzt. Als Ausstellungsraum wurden leerstehende BŘroflńchen angemietet mit einer Gesamtflńche von 250 qm. Auf Grund der sehr breit angelegten Thematik der Sammlung war von vorneherein klar, da▀ die gesamte Flńche der Ausstellung zur VerfŘgung stehen mu▀.

Das Museum hat den Anspruch, beim Besucher die Neugier am "Wunderwerk Hand" zu wecken. Da▀ dazu eine in Vitrinen prńsentierte "Hńndesammlung" nicht ausreichend ist, war bei der Konzeption des Museums allen Beteiligten klar. Au▀erdem schien es widersinnig, in einem "Handmuseum" Řberall "BerŘhren verboten"-Schilder aufzuhńngen. So wurden in das Museum einige interaktive Elemente integriert (welche im Bereich Ausstellung nńher beschrieben sind). Da fŘr keine der Anlagen fertige Produkte verwendet werden konnten, wurde alles neu entwickelt.

Ein kurzer Rundgang dauert ungefńhr 20 Minuten. Wer alle Informationen genauer aufnehmen will, braucht dazu 2 bis 3 Stunden.

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Das Handmńnnchen
Seine K÷rperma▀e spiegeln die Bedeutung einiger K÷rperteile in der Gro▀hirnrinde wider. Hand und Kopf sind Řbergro▀, weil sie auf der Gro▀hirnrinde viel Platz einnehmen.